Gesetzliche Rentenversicherung

Gesetzliche Rentenversicherung (GRV)

Es ist wahrlich keine überraschende Neuigkeit: Die gesetzliche Rente reicht nicht! Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf den Strukturwandel unserer Bevölkerung (demographischer Wandel).

Wir werden immer älter. Dadurch wird die Phase des Rentenbezugs immer länger. Gleichzeitig geht die Geburtenrate zurück. Folglich zahlen immer weniger Arbeitnehmer in die Gesetzliche Rentenversicherung ein. Daher funktioniert der sog. „Generationenvertrag" nur noch bedingt.

Haben früher drei Einzahler die Rente eines Rentners finanziert, finanzieren heute diese drei Einzahler bereits zwei Rentner. Das Ergebnis: Die gesetzliche Rente wird immer geringer und die Versorgungslücke der Bürger damit immer größer. Wer im Rentenalter seinen gewohnten Lebensstandard halten will, muss zusätzlich vorsorgen – und das möglichst frühzeitig!

Rentenleistungen

Wenn über die GRV gesprochen wird, denkt man zunächst vorwiegend an Altersrenten. Aufgrund der ständigen Reformen geht hier der Überblick schnell verloren. Rente mit 67, für bestimmte Personengruppen ab 63, Rentenabschläge, Rentenfaktoren, Anrechnungszeiten sind nur einige Stichpunkte. Die Renteninformation, die jährlich den Anwärtern ins Haus flattern, vermitteln kein zutreffendes Bild von den kaufkräftigen Rentenanwartschaften.

Mit unserer Unterstützung sehen Sie schnell klarer.

  • Wie hoch ist die Versorgungslücke im Alter?
  • Wie hoch sind Erwerbsminderungsrentenansprüche und
  • welche Versorgung wäre für die/den Witwe(r) oder Waisen zu erwarten.

Damit Sie klare Planungsgrundlagen haben.

Rentenbezugsdauer

Eine erfreuliche Entwicklung. Die Menschen leben länger und beziehen daher auf länger Rente. Für ein umlagefinanziertes System jedoch eine große Herausforderung.

Rentenbezugsdauer
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Gibt es ein Rezept für eine unbeschwerte Zukunft?

Das beste Rezept ist, sich möglichst schon in jungen Jahren um seine Altersvorsorge zu kümmern. Wer dieses Thema vor sich her schiebt, tut sich selbst keinen Gefallen, da sich die Versorgungslücke jährlich vergrößert.

Wer dabei keine Verträge mit vierzig und mehr Jahren Laufzeit abschließen will, kann mit einem Modulkonzept und übersichtlichen Laufzeiten mehrere Verträge sukzessive zu einer Gesamtversorgung aufbauen.

Tipps und Hinweise

In einer neuen Prognos-Studie vom 15.04.2014 wird folgende These aufgestellt:

"Der in Deutschland gefundene Policy-Mix aus moderaten Beitragssatzanhebungen, einer gleitenden durch ein Mindestsicherungsniveau flankierten – Senkung des Sicherungsniveaus, einer ausgeweiteten steuerlichen Kofinanzierung und einem Ausbau der betrieblichen und privaten Vorsorge sichert insgesamt eine Verteilung der Lasten der Alterung, die als ausgewogen angesehen werden kann. In der Summe werden durch diesen Mix die realen, nicht wegreformierbaren Kosten der Bevölkerungsalterung auf ein breites Spektrum von Alterskohorten verteilt."

Wer sich jenseits (medien-)politischer Plattheiten ein Bild machen möchte, dem empfehlen wir wenigstens auszugsweise die Studie einmal anzulesen. Die Studie ist als download hinterlegt.