Uber, Wundercar & Co.

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Fahrdienst-Apps werfen auch Versicherungsfragen auf.

Vor fünf Jahren als Limousinenservice in San Fransico gegründet, macht Uber jetzt in Deutschland richtig Schlagzeilen und wirft mit seinem Angebot eine ganze Reihe von Fragen auf.

Betrachtet man z.B. die Kommentare der Nutzer, die die App im Playstore herunter gelanden haben, gibt es wohl in vielerlei Hinsicht "Klärungsbedarf". Die Prüfung der versicherungsrechtlichen Fragen dauerte auch bei den Versicherern einige Wochen. Mitte Juli noch, wollte oder konnte man sich noch nicht recht positionieren. Der GDV sorgte mit einer Stellungnahme bereits am 14.08.2014 für Klarheit.

Das Ergebnis in Sachen Kfz-Haftpflichtversicherung:

Bei einem Unfall sind die Insassen genauso geschützt, wie andere Geschädigte. Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers übernimmt ihren Schaden. Dieser Haftpflichtversicherungsschutz greift auch dann, wenn der Versicherte eine seiner vertraglichen Pflichten verletzt hat. Für den geschädigten Dritten hat dies keine Konsequenzen. Der Versicherungsnehmer hingegen kann von seinem Versicherer in Regress genommen werden bzw. kann der Versicherer den Vertrag auch kündigen, schreibt der GDV. Hier geht´s zur vollständigen Stellungnahme

Fahrgäste sind somit zunächst auf der sicheren Seite. Ganz anders sieht das bei den Anbietern aus.

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