Unterstützungskassenversorgungen

Ergänzende Versorgung für hohe Ansprüche. Eine Unterstützungskasse ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung zur Durchführung betrieblicher Altersversorgung. Anders als zum Beispiel bei der Direktversicherung können in die Unterstützungskasse Beiträge in unbegrenzter Höhe steuerfrei eingezahlt werden. Damit ist sie der optimale Durchführungsweg für Arbeitnehmer, denen die Möglichkeiten der steuerfreien Höchstbeträge nach § 3 Nr. 63 EStG nicht ausreichen.

Unterstützungskassen der Versicherer

Eine Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung eines oder mehrerer Arbeitgeber, den sogenannten Trägerunternehmen. Die Zuwendungen werden direkt vom Arbeitgeber oder durch Entgeltumwandlung vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers an die Unterstützungskasse geleistet. Die Unterstützungskasse leitet diese Zuwendungen des Arbeitgebers wiederum als Beiträge für die Rückdeckungsversicherung an den Versicherer weiter.

Rückgedeckte Unterstützungskassen sind besonders für Arbeitnehmer mit höherem Einkommen und für Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften geeignet. Der höhere Versorgungsbedarf kann durch die Unterstützungskasse optimal gedeckt werden, ohne dass hierbei die Bilanz des Unternehmens berührt wird.

Portfolio-Modell

Mit unserem Partner, der "Dt. Unterstützungskasse e.V.", setzen wir auf Wunsch ein sog. Portfolio-Modell um.

Der Clou:

Die Deutsche Unterstützungskasse e.V. bietet eine intelligente und flexible Lösung, die eine versicherergestützte Unterstützungskasse schwerlich realisieren kann, denn in einem Unternehmen können mehrere Versicherer nebeneinander verwaltet werden.

Unterschiedliche Philosophien der Vermögensanlage können miteinander kombiniert - und somit ein "Kumulrisiko" bei der Kapitalanlage vermieden werden. Klassische und chancenorientierte Rückdeckungstarife können und sollen sich so ergänzen, wie es den Bedürfnissen des Kunden entspricht.

Für jede Versorgung kann ein individuelles Versichererportfolio verwaltet werden - einzigartig!

Tantiemeumwandlung

Das Ziel

Tantiemen und Sonderzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge überführen - und das ohne Rückstellungen in der Steuerbilanz zu bilden! Die geplante Sonderzahlung wird in eine bAV mit laufenden Beiträgen umgewandelt.

Die Ausgangssituation

Bezieher von Tantieme- und Sonderzahlungen haben häufig Interesse, diese in eine betriebliche Altersversorgung (bAV) zu überführen, da solche Zahlungen in einer Vielzahl von Fällen mit hohen Abzügen belastet sind.

Die Pensionszusage (deferred compensation Konzept) wird gemeinhin als einzige Möglichkeit angesehen, Tantiemen und Sonderzahlungen mit Hilfe einer Entgeltumwandlungsvereinbarung in eine bAV umzuwandeln. Allerdings ist die damit verbundene Bilanzberührung in Form von Pensionsrückstellungen in der Steuerbilanz nicht in jedem Unternehmen gewünscht.

Die Versorgung im Rahmen der Deutsche Unterstützungskasse e.V. bietet eine rechtlich gesicherte Alternative zu einem Wertkonto und eine bilanzberührungsfreie Alternative zur Pensionszusage.

Tantiemen und Sonderzahlungen, die auf diese Weise in eine Unterstützungskassenversorgung umgewandelt werden, kommen direkt aus dem Bruttogehalt und unterliegen nicht der Einkommenssteuer. Das Konzept wird durch ein Rechtsgutachten, welches unter arbeits-, steuer- und insolvenzrechtlichen Gesichtspunkten die Zulässigkeit bestätigt, abgesichert. Versicherer bestätigen ebenfalls die Unbedenklichkeit.

Sobald das Tantiemenmodell einmal eingerichtet ist, kann sich der Nutzer zukünftig vor Erhalt einer Tantiemen- oder Sonderzahlung entscheiden, ob und in welcher Höhe diese mit Hilfe der Entgeltumwandlung zur Erhöhung der Versorgung verwendet werden soll.

Dabei kann sowohl der Beitrag der bestehenden Rückdeckungsversicherung erhöht oder eine weitere hinzugefügt werden.